Im Rahmen der von mir an anderer Stelle erwähnten gegen mich persönlich gerichteten Hexenverfolgung 2.0 erwähnte ich den schriftlich dokumentierten Vorwurf der Schwester von Herbert, adressiert an das Gesundheitsamt, Herbert stünde unter meinem Bann, aus dem er befreit werden müsse, sonst würde etwas Furchtbares passieren. Der ebenso erwähnte Komponist, welcher verbotenerweise private E-Mails von mir an dieselbe Adresse sandte, unterstellte mir einen unermesslichen Hass auf Herbert und deklarierte meine E-Mails als Beweis für seine persönliche Interpretation.

In Anbetracht der aktuell herrschenden Kriege verweise ich auf diese Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Bann_(Bibel) 

Ein wacher und unvoreingenommener Geist hätte meine Worte gemäß ihrer Bedeutung korrekt ausgelegt. Wer allerdings in einer religiösen Matrix gefangen ist und von dieser ernährt wird, urteilt entsprechend und verbannt die Wahrheit bzw. in diesem Falle mich, da ich die Wahrheit unverblümt zum Ausdruck bringe und dafür mit meiner gesamten Existenz einstehe, ohne Wenn und Aber.

Aus der religiösen Matrix (lat. matrix ‚Muttertier‘, ‚Gebärmutter‘) habe ich mich befreit, weil ich nicht bereit bin, die darin Wirkenden zu ernähren, während sie mir vorgaukeln, ich sei von ihnen abhängig, um ernährt zu werden. Für mich ist das eine mafiöse Vereinigung. Immer wieder habe ich nicht nur Herbert eingeladen, mir in die Freiheit zu folgen. Es lag und liegt absolut nicht in meiner Macht und Verantwortung, dass er sich entschieden hat zu bleiben.

Ich glaube nicht an all diese religiösen Verblendungen, weder an ein auserwähltes Volk noch an auserwählte Retter und Erlöser und was da noch alles für Blödsinn verbreitet wird.

Alles andere wird bald in meinem nächsten Buch, an dem ich aktuell arbeite, nachzulesen sein*.

Jutta Riedel-Henck, 20. März 2026

http://www.good-vibes-healing.de/index.php/lieder/meine-lieder/mafia 

 

 

*Um einer möglichen Vorfreude gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Von den hier genannten Personen wird in meinem Buch nicht die Rede sein.

Meine Einschätzung ist, dass die Schwester von Herbert eifersüchtig war und mich aus dem Weg schaffen wollte, um ihren Bruder für sich alleine zu HABEN, d. h. er sollte zurück in IHREN Bann. Sie kennt mich übrigens gar nicht, wir sind einander nie begegnet, haben kein einziges Wort miteinander gesprochen. Womöglich glaubte sie, dass Herbert den Kontakt mit ihr gemieden hat, weil ich ihn diesbezüglich beeinflusste. Dabei war sie mir von Beginn an gleichgültig, zumal ich sie ja überhaupt nicht kannte. Ich begegne Menschen individuell, aber nicht als Anhängsel von wem auch immer, in diesem Falle von „meinem Mann“. Für mich war und blieb Herbert stets ein freier und von mir unabhängiger Mensch! Allerdings war Herbert nicht so aufrichtig wie ich und schob mich gerne vor, wenn er Ausreden benötigte, um für ihn unerwünschte Kontakte zu unterbinden. Und ich hatte das alles auszubaden und fungierte zunehmend als Sündenbock für sein inkonsequentes und im Grunde (leider!) feiges Verhalten.

Entsprechend nehme ich mir das Recht heraus, meinen Ärger als solchen zu benennen und mich entsprechend abzugrenzen und verteidigen.

Und was meinen vermeintlichen Bann oder Zauber betrifft: Ich habe oft und viel und intensiv unter den Verliebtheiten anderer zu leiden gehabt, worauf ich keinesfalls scharf war, ganz im Gegenteil! Mich nervt das total! Damit wird mir die Verantwortung aufgetragen, für das Glück der Verliebten zuständig zu sein, was eine Frechheit und Anmaßung sondergleichen ist. Diese Idealisierungen, Vergötterungen – sorry, aber so ist es nun einmal: KOTZEN mich an! Sie sprechen mir das Recht ab, dass ich für mich selbst lebe und mir selbst genug bin. Wäre das jeder und jede in eigener Verantwortung, gäbe es keine Kriege, weder im Kleinen und schon gar nicht im Großen!

So, Schwester von Herbert und alle anderen eifersüchtigen Damen und Herren: Fasst euch an die eigene Nase und lasst mich endlich in Ruhe! Ich gebe euch hiermit all eure Verbannhornungen zurück.

Ich sehe weder Herbert noch andere Beteiligte als unschuldige Opfer, jede und jeder von ihnen wusste genau, was er/sie tat, und alle hatten ihren Spaß daran, mich zu diffamieren und verarschen. Auch und gerade Herbert, der in keinem Moment dement war, nur fokussiert auf das Drama, welches er inszenierte, und damit abgelenkt von all dem, was ihm nicht ins Konzept passte.

Unter der Überschrift Kondolenzen hat der Komponist auf seiner Internetpräsentation diverse Beiträge gelistet, die sich auf Herbert Henck beziehen und mich als Hinterbliebene komplett ausschließen.

Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Kondolenz

Zur Trauerseite des Bestattungsinstitutes sowie zur Seite des Komponisten hat die Tochter der Schwester Herberts auf der Facebook-Seite von ECM direkt unter meinen Kommentar zum ECM-Nachruf einen Extra-Linkverweis eingefügt, als wäre der meine (zuvor zur Bestattungsseite gepostet) unsichtbar und ohne Belang.

Die Bestattung (und Bewältigung der gesamten Nachlassangelegenheit) wurde weder von dem Komponisten noch von der Schwester organisiert und bezahlt, sondern von mir. Wie vieles andere ebenso!!!

Aber die Leute wissen schon genau, wie sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken können, und haben das offenbar bitter nötig, mich mit ihren Mitteln aus der Geschichte zu schreiben.

Ich hätte den Zugang zur Trauerseite sperren können. Ich habe zugelassen, dass jeder dort Bilder hochladen und Kondolenzen veröffentlichen durfte. Die „Kondolenzen“ habe ich dann mit einem eigenen letzten Beitrag geschlossen. Wahrhaftige Beileidsbekundungen erreichten mich unter Ausschluss der Öffentlichkeit (nicht von den hier Erwähnten).

Der Titel meines in Arbeit befindlichen Buches lautet übrigens „Narzissmus geht uns alle an“.

 

Ich zitiere John Cage aus einem Interview, das ich vor einigen Jahren fand. https://thomasmoore.info/interview-john-cage/

»Es gibt jetzt einen großartigen Pianisten in Deutschland, der meine „Music of Changes“ spielt , und Grete spielte den ersten Satz. Als sie dann den zweiten Satz spielen wollte, schrieb ich die „Etudes Australes“, weil ich nicht wollte, dass sie den Rest spielt – da fängt sie nämlich an, mit der Faust auf die Tasten zu schlagen und so weiter, und das fand ich unpassend! (lacht) Aber dieser Pianist ist in Köln, er heißt Herbert Henck – kennst du seinen Namen? Ich glaube, er wiegt weniger als 50 Kilo. Wenn er auf die Bühne kommt, wirkt er irgendwie nicht ganz normal, weißt du, und man denkt, er sollte lieber nach Hause gehen (lacht) und sich ausruhen! Aber sobald er anfängt zu spielen, ist es, als ob das Stück in Flammen stünde. Absolut außergewöhnlich. […] Er ist außerdem Herausgeber einer sehr wichtigen Zeitschrift, die umfangreiche und wunderschöne Ausgaben zu ernsten musikalischen Fragen und Themen veröffentlicht. Ich glaube, die Zeitschrift heißt „ Neuland “. Und Herbert Henck ist sein Name. Er ist mit einer anderen Pianistin aus Illinois verheiratet. Und erst kürzlich, als ich in Paris war, kam eine ziemlich korpulente und große Dame auf mich zu und sagte, sie sei seine Schwester! (lacht) Er ist auch ein großer Fan der Musik von Ives, und ich glaube, er hat durch die Begeisterung von Hans Otte, wissen Sie, angefangen, meine Werke zu spielen. Er ist Komponist und arbeitet bei Radio Bremen.«

Wenn ich dazu die „Kondolenzen“ von Herberts Schwester und Nichte lese, frage ich mich, ob sie Herbert überhaupt gekannt haben, seine wahren Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken, Ängste, Alpträume, Schwächen und innerseelischen Kämpfe.

Doch das trifft Herberts Aussage mir gegenüber bezüglich der Verdrängungskunst seiner Herkunftsfamilie.

Herbert lebte keinesfalls in Harmonie mit der Welt, wie von seiner Nichte beschrieben. Im Gegenteil. Er war, als ich ihn kennen lernte, ein psychisches und körperliches Wrack. Auch die beschönigende Erwähnung von Herberts (erster) Ehe mit Meerschweinchen entspricht nicht dem, was er mir erzählte. Inklusive fliegendem Geschirr (und das nicht am Polterabend). Ich weiß nicht wo und ob diese beiden weiblichen Verwandten Herberts überhaupt empathische und intuitive Antennen hatten und haben? Und auch nur einen Hauch von Sinn für die Wahrnehmung der alles andere als rosaroten Realität? Eines aber offenbaren sie beide: Ihren Stolz ob seiner Berühmtheit.

Während unseres ersten gemeinsamen Besuches bei seinem Vater und dessen zweiter Ehefrau wurden so viele Bier- und Magenbitterflaschen geleert, dass wir alle am nächsten Tag schwer beeinträchtigt waren. Um nur ein winzig kleines Beispiel zu nennen. Herbert konsumierte auch Cannabis und Marihuana. 

Die Briefe seiner Schwester, von denen ich hier und da vorgelesen oder zu lesen bekam, wirkten auf mich, als würde eine Heile-Welt-Märchenerzählerin für den Kindergarten schreiben. 

In den letzten Jahren ist mir zunehmend klarer geworden, in was für einer künstlichen Blase Herbert aufgewachsen sein muss, da er sich um keinen Preis leisten durfte, negative Emotionen zu äußern, geschweige denn überhaupt zu haben. Er durfte nicht wütend und kraftvoll aus dieser watteweichen Dunstwolkenvereinnahmungsüberbehütung ausbrechen, keine Ecken und Kanten zeigen.

Das ist der Grund, warum ich dermaßen angegangen wurde. Denn ich habe all das zum Ausdruck gebracht, was Herbert verboten war. Ich weiß, dass Herbert mich (nicht nur deshalb und dafür) geliebt hat.

Es ist grausam, schrecklich, ungerecht und unverzeihlich, was mir angetan wurde. Ich kann zu mir selbst stehen, weiterhin und mehr denn je, ungeachtet all dem, wie andere mich ab- und entwerten gemäß ihrer scheinheiligen Moral! Ich habe ein reines Gewissen vor Gott, vor Herbert, vor allen.

Und damit schließe ich diesen Beitrag und ziehe mich wieder zurück.